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Samstag, 16.10.2010:
US-Studios stoppen Porno-Produktion
Schock für die amerikanische Porno-Branche: Einer ihrer Stars hat sich mit HIV infiziert.
Ob es sich um einen männlichen oder weiblichen Schauspieler handelt, will das Medizinlabor, dass alle 1.200 Pornodarsteller im San Fernando Valley regelmäßig überprüft, nicht verraten.
Zumindest so lange nicht, bis alle möglichen Co-Stars identifiziert und unter Quarantäne gestellt wurden. Zwei große Studios haben ihre Produktionen deshalb auf Eis gelegt.
Darunter auch Vivid Entertainment, die wahrscheinlich größte Pornoschmiede weltweit. Es ist der größte Porno-Gesundheitsskandal seit 2004. Damals hatte sich Darsteller Darren James mit dem HI-Virus beim Dreh in Brasilien infiziert, im Anschluss drei weitere Kolleginnen angesteckt.
Der neue Fall heizt die Debatte um die Sicherheit der Branche an. Nach 2004 wurden in Produktionen vermehrt Kondome benutzt. In den letzten Jahren „verkehrten“ die Darsteller aber wieder vermehrt ohne Schutz.
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