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Donnerstag, 20.05.2010:
Land will Bordell-Betreiber an Kette legen
Stuttgart (dpa/lsw) - Die Empörung über die «Pussy-Club»-Bordelle mit dem Angebot für Sex zum Pauschalpreis hat jetzt nochmal das Land auf den Plan gerufen. Sozialministerin Monika Stolz (CDU) will im Bundesrat für strenge Auflagen für Puff-Betreiber werben. «Wer ein Bordell eröffnen will, kann das bisher ohne Genehmigung tun», teilte Stolz am Mittwoch in Stuttgart mit. Künftig sollen Polizei und Ordnungsamt vor Eröffnung die Zuverlässigkeit des Betreibers testen. «Die Erlaubnis soll dabei befristet und mit Auflagen erteilt werden können.» Damit will Stolz Menschenhandel, Zwangsprostitution und Gewalt gegen Mädchen und Frauen bekämpfen. Die Pussy-Clubs in Fellbach und Heidelberg, in denen Frauen unter unwürdigen Bedingungen gearbeitet haben sollen, sind mittlerweile geschlossen.
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