Nicht immer ist es sexuelle Frustration, die Männer zu einem Besuch im Bordell treibt. Teilweise ist es auch einfach der Reiz des Verbotenen, die Gefahr entdeckt zu werden. Doch so schön der Nervenkitzel auch sein mag, tatsächlich erwischt werden möchte kaum ein Gast. Um ein Auffliegen der ganzen Sache zu vermeiden, sollte man daher einige Punkte beachten.
Am schwierigsten wird die ganze Angelegenheit, wenn der Freier in einer festen Beziehung steckt oder gar mit seiner Frau oder Freundin zusammenwohnt. Dann wird sein Fehlen nämlich ziemlich schnell auffallen.
Die meisten Männer machen den Fehler und schieben einen Freund als Alibi vor. Nun kann es aber schnell passieren, dass die Partnerin zuhause eine Frage hat oder schnell wegen irgendetwas Bescheid geben möchte. Ruft sie nun bei dem besagten Freund an, kommt der in Erklärungsnot und die Dame wird wohl zumindest sehr, sehr misstrauisch werden.
Die sicherste Alternative ist daher, den Bordellbesuch in einen Zeitraum zu legen, in dem man gewohnheitsgemäß sowieso nicht erreichbar ist. Zum Beispiel während der Arbeit oder beim Besuch im Sportverein. Das bedeutet zwar, dass man einen Tag Urlaub nehmen, beziehungsweise sein geliebtes Hobby vernachlässigen muss, man ist jedoch in jedem Fall auf der sicheren Seite.
Viele Freier besuchen immer noch den Nachtclub um die Ecke, weil sie meinen, dass sie hier sowieso keine Bekannten oder Freunde treffen würden. Tatsache ist jedoch, dass man bekannte Gesichter überall treffen kann. Und selbst, wenn man nur Fremden über den Weg läuft, einer davon kennt garantiert jemanden, der wiederum mit einem selbst zumindest bekannt ist.
Egal, ob man den Besuch also vor seiner Partnerin oder der gesamten Öffentlichkeit vertuschen möchte, die Fahrt in eine andere Stadt ist obligatorisch. Je weiter man fährt, desto geringer ist die Chance aufzufliegen.
Während des Besuchs im Bordell empfiehlt es sich, andere Kleidung als gewöhnlich zu tragen, um ja nicht erkannt zu werden. Jeansträger erscheinen also beispielsweise im Anzug.
Darüber hinaus sollte man den Damen gegenüber niemals seinen richtigen Namen verraten und schon gar nicht über Herkunft und Beruf plaudern. Prostituierte sind nämlich, anders als Ärzte, nicht der Schweigepflicht unterworfen.
Das Handy ganz abzuschalten ist übrigens keine gute Idee. Besser stellt man es auf lautlos und behauptet nachher einfach, man habe es durch den Straßenlärm oder ähnliches nicht gehört.