<< Zurück zur News-Übersicht
Dienstag, 28.12.2010:
Bad Säckingen / Tantra-Studio sorgt für Erregung
Erotische Massagen in der Bergseestraße – Nachbarn sind wütend, Besitzerin bleibt gelassen
Bad Säckingen – Ein im November eröffnetes erotisches Tantra-Massage-Studio sorgt für Aufregung in der Bergseestraße: Weil dort drei leicht bekleidete Masseusen seit einigen Wochen Männern und Paaren ihre Dienste anbieten, fürchten die Nachbargeschäfte um ihren guten Ruf.
Während die Eigentümer der Räumlichkeiten sich auf einen lupenreinen Mietvertrag mit der Chefin des Studios berufen, gehen bei der Stadt zahlreiche Beschwerden ein. Doch tun kann man dort erst einmal nichts – denn der Massage-Salon ist zunächst legal. Würden dort allerdings sexuelle Handlungen gegen Bezahlung nachgewiesen, drohte die Schließung. „Mit Prostitution haben wir aber rein gar nichts zu tun“, sagt die Inhaberin des Tantra-Salons, eine Frau knapp über Dreißig, die namentlich nicht genannt werden will. Sie ist seit vier Jahren in der Branche tätig, hat sich zur „Erotikmasseuse“ ausbilden lassen. Mit dem Geschäft in Säckingen hat sie sich zum ersten Mal selbstständig gemacht. „Die Leute sollen sich nicht so beschweren“, erklärt sie, „wir tun nichts Verbotenes.“ Also was passiert nun hinter den Mauern des Hauses in der Bergseestraße? Wir haben die Betreiberin konkret gefragt. Hinter dem mit einer weißen Blütenfolie beklebten Schaufenster lockt laut Chefmasseuse eine Behandlung, die gerade Männer anspricht. Mit Happy Ende? „Die Massage führt zum Höhepunkt“. Konkret geht es hier um Stimulation mit der Hand am ganzen Körper – getaktet in Einheiten à „20 Minuten für 50 Euro“. Barzahlung ist Pflicht. Ist das nicht vielleicht doch illegal? „Nein“, sagt die Besitzerin überzeugt. Sie versteht ihr Angebot als eine der indischen Tantra-Lehre angelehnte Therapie für Körper und Seele. Bei der Polizei sieht man das etwas anders: Laut Pressesprecher Paul Wissler sei jede Form der sexuellen Handlung gegen Entgelt letztendlich eine Form der Prostitution – auch das in dem Säckinger Salon avancierte „Happy End“, also das fröhliche Ende einer tantrischen Massage. In einer Großstadt ginge das unter Umständen, denn käufliche Lust wird je nach Einwohnerzahl genehmigt oder verboten. Bad Säckingen sei schlicht zu klein für ein entsprechendes Geschäft. Dennoch liefen laut Wissler bisher keine Ermittlungen. Bei der Polizei liegen noch keine Anzeigen vor. Allerdings gingen bereits im Rathaus Beschwerden ein. Beispielsweise würden die Nachbarn des Erotik-Salons selbigen lieber heute als morgen geschlossen sehen. „Das finde ich gar nicht gut, dass es so was hier gibt“, sagt einer, mit hörbar wütendem Unterton. Die Chefin des Salons entgegnet: Sie sei offen für Gespräche, würde jeden Nörgler gerne aufklären. „Wir machen hier“, meint sie, „einfach nur unsere Arbeit – und fertig.“
Erst soll er ihr die große Liebe vorgespielt haben – dann hat er sie... [mehr]
Die Staatsanwaltschaft Freiburg ermittelt seit 2009 gegen einen... [mehr]
Weil am Rhein - Ein 29-Jähriger hat zwei Männer in einem Café im... [mehr]
Athen – Ihre Gesichter sind gezeichnet, sie sehen krank aus. Seit... [mehr]
Münchner Nymphomanin, die vor wenigen Tagen einen Mann stundenlang... [mehr]
Unbekannte haben in der Nacht zum Samstag vor einem Bordell im... [mehr]
Ab sofort für eine Woche in Freiburg Carisma der Pornostar... [mehr]
Liebesdienerinnen in Reizwäsche statt Männer im Blaumann? Investoren... [mehr]
Düsseldorf – Schon wieder so eine kuriose Sexgeschichte!... [mehr]
So nun ist es soweit alle Erotik Adressen egal ob ein Zimmer Wohnung... [mehr]